Willkommen auf meiner Seite!

Ab den 20.08. wird diese Seite regelmäßig aktualisiert mit Geschichten und Erlebnissen von meiner Weltreise.
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Sonntag, 31. Oktober 2010

Die letzten Tage in Japan!

Ein fröhliches Hallo aus Tokio!



Nun wie versprochen gibt es heute den nächsten Eintrag in meinen Blog und leider der letzte eintrag aus Japan. Morgen geht mein Flug in ein neues Unbekannte.

Bis dahin habe ich hier in Tokio noch einige Sachen erlebt. Naja, so viel war es eigentlich nicht, aber ich hatte noch lustige Tage hier in Tokio. Denn wir Workcamper haben uns nochmal einen Abend getroffen und haben die Nacht durchgemacht, aber das mussten wir auch machen, da der letzte Zug um ca. 24Uhr fährt und der erste Zug erst wieder um 5Uhr. Daher mussten wir die Nacht durchmachen und so waren wir in einer Karaoke-Bar. Das war dann ein witziger Abend. Alle haben mitgesungen und sie hatten sogar ein deutsches Lied zur Auswahl. "Rock me Amadeus" von Falco. Das habe ich natürlich auch gleich gesungen.

Generell hatten sie eine große Auswahl an englischen Liedern.Bis 5Uhr haben wir längst nicht alle geschafft und ich würde sogar sagen, wir hatten nicht mal die Hälfte aller Songs gesungen.

Auch heute gehe ich aus. Diesmal wird die Gruppe aber kleiner sein. Denn die Meisten sind schon zuhause oder auf den Weg nach Hause. Also schreibe ich das nächste Mal aus Seoul, Südkorea.


Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Arbeitswoche.

Fortsetzung folgt...

Samstag, 30. Oktober 2010

Mein zweites Workcamp

Konnichiwa!



Heute bin ich schon wieder den zweiten Tag zurück in Tokio und ich kann sagen, dass mein zweites Workcamp wieder großartig war. Diesmal war unsere Gruppe viel kleiner und so teilten wir uns die Schule nur zu sechs. Auf den Bild könnt ihr die anderen fünf mal sehen. Von links nach rechts sind das: Elisa und Blake (die im letzten Workcamp waren), Fedor aus Russland, August aus Kroatien und Monica (die auch schon im letzten Workcamp mit dabei war). Zusammen hatten wir auch viel Spaß und es war auch wieder sehr interessant auf so unterschiedliche Charaktere zu treffen.

Diesmal hatten wir auch viele verschiedene Arbeiten, die wir erledigen mussten. Zum Beispiel haben wir wieder soba (Buchweizen) geerntet. Auch mussten wir bei der Ernte von Sesam helfen, aber neue Aufgaben waren zum Beispiel Wurzeln pflanzen und Holz hacken. Eine Besonderheit von vielen war das Herbstfest. Wir mussten beim Aufbau und Abbau helfen und natürlich auch dies und das während des Festes erledigen, aber im Großen und Ganzen konnten wir das Fest genießen. Auf dem Fest wurden örtliche Spezialitäten verkauft. Also eigentlich nur Essen und Trinken.

Am vorletzten Arbeitstag hatten wir dann eine besondere Arbeit. Wir sind mit Kinder wandern gegangen und sollten dabei auf sie aufpassen. Das war recht lustig, hätte es an diesem Tag nicht geregnet und wäre es nicht so kalt gewesen.
Generell kann man sagen, dieses mal spielte das Wetter nicht so mit. Es wurde immer kälter und den ganzen letzten Tag über hat es geregnet. Auch in der Schule wurde es immer kälter und wir hatten nur einen Heißlüfter, den wir dann in unserem Aufenthaltsraum hingestellt haben. Damit herrschte in den restlichen Zimmer sibirische Kälte und im Aufenthaltsraum afrikanische Wärme, aber zum Glück habe ich mich nicht erkältet.

Natürlich hatten wir auch unsere Parties wieder. Diesmal habe ich einen peinlichen Tanz mit den Sitzmatten erklärt bekommen und mir wurde dann auch gesagt, ich solle den meinen Freunden in Deutschland beibringen, aber das muss ich mir erst nochmal überlegen. Diesmal war ich wieder einmal nicht brav. Denn auf der Willkommensfeier gab es wieder ein Gericht, bei den alle meine Umweltschützer empört aufschreien werden. Ich habe eine Bärensuppe gegessen. Ganz genau. Mit Bärenfleisch! Ein Farmer aus der Gegend hatte diesen Bären geschossen und hatte ihn dann serviert. Das war wirklich lecker, diese Suppe!

Sonst gab es nur das übliche zu essen. Pfannkuchen an jedem zweiten Morgen. Reis, Reis und nochmal Reis. Und viele Pilze, die frisch gepflückt wurden aus den umliegenden Wäldern.

An unseren freien Tagen haben wir natürlich die Sehenswürdigkeiten der Umgebung besucht. So waren wir an einem Tag wieder im Samurai-Museum und bei einem Tempel und am anderen Tag sind wir mit einer Schulklasse durch Showa-Mura gelaufen und dabei wurden uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erklärt. Diesmal war im Samuraimuseum auch mehr los und deswegen konnte ich Bogenschießen. Ich habe mich garnicht so schlecht angestellt. Auf dem Bild könnte ihr den Tempel sehen, den wir besucht haben.
An unserem zweiten freien Tag hatten wir dann perfektes Wetter, wie ihr auch auf dem Foto sehen könnt. Wir haben bei diesem kleinen Spaziergang drei Schreine besucht (den Reisschrein seht ihr auf dem Foto), uns wurde die Bauweise der Wohnhäuser erklärt und wir haben in einem Tempel eine kurze Zeit meditiert. Das war ein spannender Tag.

Hier habe ich dann mein zweites spürbares Erdbeben miterlebt. Natürlich sind wir wieder oft in den warmen Quellen gewesen.


Nun das ist erst einmal ein Überblick über mein zweites Workcamp. Fragen sind jeder Zeit erlaubt und erwünscht. Ich selber kann ja nicht wissen, was ihr als wichtig erachtet. Kommentare sind erwünscht. Auch von den noch unbekannten Lesern.

Den nächsten Eintrag gibt es schon in kurzer Zeit. Bis dahin wieder viel Spaß im kalten Europa in eurem Alltag!

Fortsetzung folgt...

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Die Tage dazwischen - Teil 2

Hello again!

Seit meinem letzten Eintrag habe ich wieder viel erlebt. So kenne ich nun wohl fast alles von Tokio und ich muss sagen, hier könnte ich leben. Somit habe ich jetzt auch West- und Ostshinjuku, den Tokyo Tower, den Ueno-Park und Roppongi kennen gelernt.
Das Spannendste war aber der Ausflug nach Nikko. Da ich im Vorfeld viele Informationen von Freunden bekommen habe, war der Weg dorthin ganz einfach. Leider bin ich eine Stunde zu früh aufgestanden und saß im Hotel herum, obwohl ich noch gerne ausgeschlafen hätte, weil der Zug später fuhr als von mir gedacht. Wer aber zu blöd ist zum Lesen, der hat es nicht anders verdient. Ich hatte mir ein World Heritage Pass gekauft. In diesem Pass waren die Hin- und Rückfahrt und ein paar Eintrittspreise inklusive. Die Fahrt dorthin hat zwei Stunden gedauert und Nikko selber ist eine recht kleine Stadt, die ich zu Fuß erkundet habe.

 
Durch den World Heritage Pass habe ich alles Wichtige gesehen. Das waren der Tosho-gu Schrein mit den Schnitzereien der drei weisen Affen, Futara-san-Schrein, Taiyuin-Mausoleum und den Rinno-ji-Tempel. Leider wurden aber gerade viele historische Gebäude restauriert und deswegen konnte ich keine schönen Fotos von diesen Gebäuden machen. Die hier eingestellten Fotos zeigen zum einen die drei weisen Affen und zum anderen ein Tor vom Tosho-gu Schrein. Es war ein netter Halbtagesausflug.

Gestern Abend habe ich mich noch mit Daniel, den ich im Workcamp kennen gelernt habe, zum Dinner getroffen. Wir waren in Roppongi unterwegs. Es gab leckere Sachen zum Essen. Ich war ganz mutig und habe mir Walzunge bestellt. Geschmacklich konnte man es essen, aber man konnte es nicht kauen. Es war wie eine Gummisohle und nach zwei Minuten kauen war es immer noch nicht zerkleinert. Danach haben wir noch ein bisschen Barhopping gemacht. Also immer nur ein Getränk in einer Bar zu sich nehmen und dann weiter. Somit habe ich einen lustigen und feuchtfröhlichen Abend verbracht.

Nun heißt es wieder für zwei Wochen "Auf Wiedersehen". Vor mir liegen zwei Wochen harter Arbeit, frühes Aufstehen und doch noch viel Spaß. Auch diesmal bin ich nicht zu erreichen. Ich werde kein Internet haben, mein Handy funktioniert sowieso nicht und die Post ist nicht schnell genug. Genauso hoffe ich, dass ihr mein Postfach nicht vollstopft und auch mein Handy nicht mit SMS bombardiert. Aber ich freue mich über jeden Kommentar. Wenn ich irgendwann keine Kommentare mehr bekomme, dann werde ich euch auch nicht mehr über meine Abenteuer berichten.

Wir hören uns in zwei Wochen. Bis dahin viel Spaß im langweiligen Leben. ;)

Fortsetzung folgt...

Samstag, 9. Oktober 2010

Die Tage dazwischen - Teil 1

Konnichiwa (Guten Tag) aus Tokio!

Nun sind schon wieder ein paar Tage vergangen, seit ich aus dem Camp zurück bin, und ich muss sagen, dass ich an den ersten zwei Abende das Camp vermisst habe. Hier in meinem Hotelzimmer ist es so ruhig und ich konnte eben mit keinem reden, doch das hat sich ja schnell wieder gelegt. Nun freue ich mich darüber, dass ich ausschlafen kann und dass ich ein wenig Zeit habe mir Japan noch genauer anzuschauen.

Somit kenne ich von Tokio schon fast alle Ecken und die letzten Sachen werde ich mir auch noch anschauen. Gleich am ersten Tag in Tokio bin ich in den Norden von Tokio gegangen und dort habe ich den Kanda-Myojin-Schrein, den Ameyoko-Markt, den Senso-ji-Tempel (in der Nähe von Asakusa) und das Tokio National Museum besichtigt. Ich bin natürlich zu allem gelaufen und nun habe ich die Bescherung. Wieder eine Blase am kleinen Zeh, aber egal. Ich laufe weiter. ^^

Am zweiten Tag bin ich dann mal in den Westen von Tokio gefahren. Dort war ich dann hauptsächlich im Shibuya-Bezirk und im Harajuku-Bezirk. Ich war mal wieder richtig shoppen, aber ich musste auch. Denn jetzt nach über einen Monat, in dem ich nur sieben T-Shirt habe und die ich immer abwechselnd getragen habe, brauchte ich nun mal wieder neue Sachen. Also gab es zwei T-Shirts und ein Longshirt. Generell habe ich jetzt in den letzten Tagen schon wieder viel eingekauft, aber Tokio verleitet einen auch dazu. Tokio ist einfach eine Einkaufsstadt. Überall gibt es Läden und ich bin nicht stark genug um zu widerstehen. ;)



Daher war es auch gut, dass ich gestern nach Kamakura gefahren bin. Der Weg dorthin ist einfach und auch relativ kurz. Eine Stunde entfernt mit der JR Bahn. Also eigentlich nur einen Katzensprung entfernt. In Kamakura selber gibt es sehr viele Tempel und Schreine, die man nicht alle an einem Tag schaffen kann. Deswegen habe ich mir nur zwei Tempel und einen Schrein angeschaut, doch ich habe nicht die Hauptattraktion von Kamakura vergessen. Die riesige Statur von einem sitzenden Buddha. Diese könnte ihr auf dem Bild sehen. Wie man sehen kann, sie ist groß, aber nicht riesig. Trotzdem hat es sich gelohnt sie zu besuchen.

Das spannendste Erlebnis an diesem Tag hatte ich bei meinem Mittagessen. Nach den zwei Tempel und den einem Schrein hatte ich Hunger bekommen und somit hatte ich mir als Vorspeise ein großes Ananasstück am Stiel gekauft. Als Gag hat sich die Verkäuferin einfallen lassen, dass sie mit jedem Kunden Schere-Stein-Papier spielt und wenn der Kunde gewinnt, bekommt dieser zwei Ananasstücken. Bis dahin hatte ich noch Glück. Ich war in Richtung Meer unterwegs und habe mir als Hauptgang leckeres preiswertes Sushi geholt. Dann als Nachtisch habe ich mir noch ein Eis im Supermarkt geholt. Dieser lag kurz vor dem Meer. Ich war genüsslich am Eis essen - an diesem Tag schien die Sonne ununterbrochen und es war sehr heiß - und schaute auf das Meer von der Promenade aus, als ich überfallen wurde! Attackiert von schräg oben. SO ein blöder Vogel stürzt sich hinterrücks auf mein Eis, das ich in der Hand hielt. Natürlich habe ich es sofort fallen gelassen. Damit war mein Eis futsch und was mir bleibt sind nur ein paar Kratzer als Andenken. Die Kratzer haben auch richtig geblutet. Das war eben nicht so eine blöde Möwe, die mich angegriffen hat. Nein, das war entweder eine blöder Falke oder so eine blöde Krähe. Auf jeden Fall war es ein Riesenviech und blöd natürlich! ;)
Ich trauere immer noch meinen Eis nach. *eine Schweigeminute einlegen*
Naja, ich habe trotzdem noch ein Foto von dem schönen Meer geschossen.

Ich hoffe, in den nächsten Tagen kann ich dieses "schmerzliche" Erlebnis vergessen. Euch wünsche ich noch ein schönes Wochenende und ich würde mich freuen, wenn wir voneinander hören würden.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Mein erstes Workcamp


Konbanwa aus Japan! (Guten Abend!)




Ich bin gestern aus der Wildnis wieder zurückgekommen und werde nun eine Woche in Tokio verbringen, bevor es wieder zurückgeht hinter die sieben Berge.

Mir geht es bestens und das Camp selber war auch sehr gut. Wir mussten fast jeden Tag früh aufstehen. Um Klartext zu reden ich musste mehrere Tage hintereinander um 4.30Uhr aufstehen. Also das war das Schlimmste an diesem Camp. Um 6 Uhr fing meist die Arbeit an. So mussten wir meistens sechs Stunden arbeiten, doch dann gab es schon Mittag und danach hatte wir Freizeit.

Unsere Arbeit bestand darin den lokalen Farmern bei ihrer Arbeit zu helfen. Also durfte ich Reis, Buchweizen und Bohnen per Hand ernten oder das Gras mit einem Trimmer zu schneiden. Ich habe mal ein Foto von mir mit dem "Trimmer" hereingestellt und ich glaube, man kann sehen, dass dieses Gerät ziemlich gefährlich ist. Die Arbeiten selber waren doch ganz schön anstrengend und alle haben den Rücken ziemlich beansprucht. Wir haben meistens in Dreier-Teams gearbeitet.

Wir waren insgesamt neun Workcamper. Fünf Leute einschließlich ich waren internationale Camper und vier waren japanische Camper. Auf den Foto könnt ihr alle sehen. Von links nach rechts sind das Blake, Steve, Ich, Monica, Ono-Chan, Elisa, Tsukky, Akkun und Daniel. Elisa war unsere Teamleiterin. Sie, Blake und Monica werde ich in meinem nächsten Camp wieder treffen. Darauf freue ich mich schon. Wir waren wohl eine ziemlich lustige Gruppe und somit hatte ich in meiner Freizeit mit ihnen viel Spaß.

Wir hatte drei freie Tage. Regulär eigentlich nur zwei, doch am dritten Tag sind wir nach Fukushima Stadt gefahren und haben dort mit ein paar wichtigen Leuten, so auch den Gouverneur von Fukushima Präfektur, geredet. Danach sind wir nur noch an einen See gefahren, der hier im Hintergrund auf unserem Gruppenfoto zu sehen ist, gefahren. Damit war es also auch ein freier Tag. An den anderen freien Tagen sind wir einmal in einem Naturschutzgebiet gewesen und sind dort ein wenig herumgewandert mit kundiger Führung und zum anderen haben wir uns das Dorf Ouchi-juku angeschaut. Das waren zwei wirklich schöne Orte.

Die Umgebung des Ortes wunderschön. Viele Reisfelder und andere Felder, viele Flüsse und wunderschöne grüne Berge. Vielleicht hat ja einer von euch den Anime-Film "Prinzessin Mononoke" gesehen. In diesem Film haben sie versucht die Landschaft zu kopieren. Also einfach nur traumhaft hier.

Natürlich hatten wir jeden Tag Kontakt zu den einheimischen Leuten. Daher kann ich nur sagen, dass sie sehr freundlich und fürsorglich waren. Wir wurden eigentlich jeden Tag von unseren "Arbeitgeber" umsorgt. Wir haben immer etwas zu essen und zu trinken bekommen. Des Weiteren hatten wir eine Feier mit den Farmern der Umgebung und einmal wurden wir von einem Farmer auch auf ein Abendessen bei ihm Zuhause eingeladen.

Hier habe ich dann auch ein spürbares Erdbeben miterlebt. Naja, es war halb so schlimm, aber ein wenig mulmig war mir schon zumute.

Nun kenne ich auch japanische Trinkspiele, die ich euch dann auch beibringen kann, wenn ich wieder zurück bin. Auch habe ich jetzt ein paar mehr Spezialitäten von Japan kennengelernt und ich kann sagen, dass mir fast alles geschmeckt hat.



Natürlich könnte ich stundenlang weiter so machen, doch ich möchte eure kostbare Zeit ja nicht ewig in Anspruch nehmen. Daher könnt ihr mich einfach ausfragen nach den Sachen, die euch interessieren. Ich freue mich darauf euch zu antworten.

Auch Kommentare sind erlaubt.



Fortsetzung folgt...