Willkommen auf meiner Seite!

Ab den 20.08. wird diese Seite regelmäßig aktualisiert mit Geschichten und Erlebnissen von meiner Weltreise.
Schaut einfach öfters vorbei und bleibt auf dem Laufenden über meine Weltreise!

Samstag, 25. Dezember 2010

Tage in Buenos Aires

Hallo ihr Lieben!

Heute melde ich mich mit weihnachtlichen Grüßen aus Buenos Aires. Auch wenn es bei mir nicht wirklich weihnachtlich ist, wünsche ich euch allen frohe Weihnachten!
Hier in Argentinien ist es gerade sehr heiß. Mit ca. 35°C ist es ein deutlicher Unterschied zu Los Angeles. Apropos Los Angeles, nachdem wir weitergeflogen sind nach Argentinien, wurde in Californien der Notstand wegen Überschwemmung ausgerufen. Ja, Familie Keilert hat wieder zugeschlagen. ^^
Das haben wir leider schon am letzten Tag in Los Angeles geahnt. Es hatte wieder den ganzen Tag geregnet und war sogar noch doller als an den Tagen zuvor. So konnten wir wieder nicht das Hollywood Zeichen bewundern und konnten generell nicht viel machen.

Auch der Flug nach Buenos Aires war sehr spannend. Leider, wieder hat es mit einem Upgrade nicht geklappt und so musste ich in der Economy Class ausharren. Als erstes ging es nach Washington D.C.. Danach sind wir von dort nach Buenos Aires geflogen, doch wegen eines technischen Problems (Wasser tropfte unter dem Flugzeug auf den Boden) hatten wir eine zweistündige Verspätung beim Start, die wir natürlich auch nicht mehr aufgeholt haben.
Sonst verlief alles bestens.

Nach einem ca. zwölfstündigem Flug sind wir dann endlich völlig übermüdet in Buenos Aires am nächsten Tag angekommen.  Als erstes haben wir uns auch gleich hingelegt um den entgangenen Schlaf nachzuholen.

Am ersten Tag in Buenos Aires haben wir uns nur die Umgebung unseres Hotels angeschaut. Dadurch haben wir auch ein Freibad entdeckt, was wir gleich am nächsten Tag besucht haben. Denn unser Hotel hat keinen Pool und die hier herrschende Temperatur erträgt man nur in der Nähe eines Pools, in dem man sich mal schnell abkühlen kann.

Heute am 24. sind wir ins Stadtzentrum gefahren und haben uns dort einige Sehenswürdigkeiten angeschaut. So haben wir den Obelisk, die Catedral Metrpolitana und das Casa Rosado (Regierungsgebäude) angeschaut. Gegen 14 Uhr sind wir dann aber auch langsam wieder zurück ins Hotel gegangen. Denn danach fängt hier auch Weihnachten an. Das soll jetzt bedeuten, dass die meisten (wenn nicht sogar alle) Läden und Restaurants schließen und man auf der Straße nur noch den streunenden Hunden begegnet.

Nun werde wir uns zusammensetzen und Weihnachten feiern. Ich wünsche euch nochmal Feliz Navidad (Frohe Weihnachten).

Wir hören und lesen uns.


Fortsetzung folgt...

P.S.: Ich bin euch 4 Stunden hinterher bei der Uhrzeit.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Tage in Los Angeles

Hallo miteinander!

Heute melde ich mich aus der Stadt der Engel - Los Angeles - und leider hat unser Glück wieder zugeschlagen. Hier in Los Angeles soll es nur eine Woche im Jahr regnen und natürlich sind wir genau zu dieser Zeit hier. Es ist den ganzen Tag bewölkt und es regnet. Auch die Temperaturen sind wir nich mehr gewöhnt. Mit rund 16°C ist es für uns viel zu kalt, aber für euch Daheimgebliebene immer noch ein Traum!

Mein Ankunfttag war wohl der längste Tag meines Leben. Er dauerte 43 Stunden! Mit dem Flugzeug bin ich dann auch in die Vergangenheit gereist. Um 13Uhr sind wir in Sydney losgeflogen und sind um 7Uhr am selben Tag angekommen. Also das ist mal ein Tag und das könnte man nur toppen, wenn man an diesem Tag Geburtstag hätte. 43 Stunden Party! Das wäre klasse! ;)

In der kurzen Zeit, die wir hier verweilen, wollen wir natürlich so viel möglich sehen. So waren wir schon in Downtown und heute auf dem Hollywood Boulevard. Durch den Regen sind wir icht den ganzen Walk of Fame abgelaufen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Außerdem haben wir heute bei einer Besichtigungstour mitgemacht. Es war nicht die beste Idee von uns. Im strömenden Regen saßen wir in einen überdachten Bus, der aber leider keine Seitenscheiben hatte. So hat es in den Bus geregnet.
Durch den Regen konnten wir bis jetzt auch noch nicht das Hollywood-Zeichen und nun hoffen wir, dass das Wetter morgen, am unseren letzten Tag in Los Angeles, besser wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Auf dieser Tour waren wir dann auch in Beverly Hills und haben uns dort ein paar Häuser von Prominenten gesehen, aber leider haben wir keinen gesehen.

Vom unserem Hotel nach Hollywood brauchen wir ungefähr eine Stunde. Also unsere Hotel liegt auch hinter den Bergen, die im Norden von Los Angeles aufragen. Wir sind wirklich weit vom Schuss entfernt. Das Hotel erinnert auch an diese typischen Motels aus typischen amerikanischen Filmen. Später könnt ihr es auf einem Foto betrachten.
Noch eine kleine Info nebenbei: Der Zeitunterschied beträgt jetzt neun Stunden und die bin ich euch hinterher.

Das ist es auch schon wieder. Hofft noch einen Tag, dass ich besseres Wetter bekommen. Ich wünsche euch auch besseres Wetter in Berlin. Ein paar mehr Kommentare wären auch mal wieder nett. Sonst höre ich vielleicht auf in meinen Blog zu schreiben. Ihr solltet es euch überlegen. ;)
Noch eine schöne Vorweihnachtszeit.


Fortsetzung folgt...

Montag, 13. Dezember 2010

Und noch Bilder!

Hallo nochmal zusammen!

Jetzt gibt es ein paar Bilder:
Hier seht ihr ein lustiges Schild, das wir in Cook bei unserer Zugfahrt nach Sydney entdeckt haben. Darauf steht: "Our Hospital needs your help- Get Sick!" (Unser Krankenhaus braucht deine Hilfe- Werde krank!)

Die vereinigte Familie!

Ein so süüüüüüüüüüüßes Schnabeltier.

Purzel hat einen neuen Kumpel und die beiden hängen gerne zusammen ab.

Nein, das ist keine Fotomontage.

Das gefangene rohe Ei!

Ein halber Aussie!


Bis demnächst mit neuen Fotos.
Liebe und sonnige Grüße vom Bondi-Beach!

Tage am Bondi-Beach

Hallo ihr Lieben!

Heute ist es wieder sowei, es gibt den nächsten Eintrag. Nach dem Ausflug nach Manly sind wir am nächsten Tag in das National Maritime Museum gegangen. Meiner Mutter gefiel das nicht so sehr, aber ich fand, dass man das Museum mal gesehen haben muss. Danach waren wir noch im Teppan-Yaki Restaurant und hatten den Lehrling als Koch. Also wir hatten nicht eine so schöne Show, wie man es sonst gewöhnt ist vom Teppan-Yaki Grill, aber ich habe als Einzige bei seinen Spielchen mitgemacht. Also habe ich ein rohes Ei, das er geworfen hat, mit einer Schüssel gefangen, eine kleines Stück gebratenes Ei mit dem Mund aufgefangen und habe eine volle Reisschalen mit einer anderen Reisschale gefangen. Ja, ich habe alles gefangen und habe mich nicht bekleckert.

Dann war unsere Zeit in Sydneys Stadtzentrum vorbei und wir sind in ein Hotel am Bondi-Beach umgezogen, seitdem sind wir hier. Ja, jetzt sind wir mal voll langweilig und liegen nur am Pool oder am Strand. Leider habe ich auch heute meinen ersten australischen Sonnenbrand bekommen. Das schmerzt!

Ich hoffe, ihr habt alle eine Tüte Mitleid für mich parat. Ich könnte es gebrauchen. ;)
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche im kalten Berlin und erwarte mal ein bisschen mehr Beteiligung im Kommentarbereich. ^^


Fortsetzung folgt...

P.S.: Liebe Grüße an Felix's Großeltern!

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Tage in der Stadt Sydney

Hallo zusammen!

Heute ist es wieder soweit, es gibt einen weiteren Eintrag in meinen Blog und es gibt auch viel zu berichten.
Ich musste für meine Eltern Reiseführer spielen und habe sie daher überall hingeschleift, aber am Ende sind wir zusammen weniger gelaufen, als ich alleine an einem Tag geschafft habe. Also ihr seht, ich passe meine Besichtigungsgeschwindigkeit an meine Eltern an. Trotzdem haben wir auch einige neue Sachen gemacht.
So waren wir zum Beispiel im Sydney Aquarium gewesen. Das war wieder ganz spannend. Wir haben viele Haie, Schildkröten und andere Viecher (Schnabeltier) gesehen. Es gab auch einen Nemo. Der hat seine Anemone fleißig verteidigt. Das sah süß aus.
Danach sind wir ins Sydney Wildlife World gegangen. Dort haben wir dann alle anderen australischen Tiere gesehen, die nicht im Wasser leben. Wombats, Kängurus, Koalas und viele mehr. Das war Klasse.

Am Tag darauf habe ich mir mit meinen Vater zusammen Sydney von oben angeschaut. Wir sind auf den Sydney Sky Tower gefahren und von dort aus hatte man einen Superaussicht auf ganz Sydney.

Heute sind wir mit der Fähre rüber nach Manly gefahren. Zum Glück hat mein Magen durchgehalten, aber leider hatten wir heute Pech mit dem Wetter. Es war den ganzen Tag über bewölkt und es hat dann auch noch leicht genieselt. Also kein wirklich schönes Wetter. Wir wollten uns auch an den Strand in Manly hinlegen, aber dafür war es zu kalt. Daher sind wir dann nur ins Manly Oceanworld, das nur eine kleinere Ausgabe vom Sydney Aquarium war, gegangen und waren dann noch einkaufen gewesen. Die Überfahrt hat ungefähr 30 Minuten gedauert und der Strand von Manly liegt direkt am Pazifischen Ozean. Daher war das Wasser auch sehr kalt.

Die Bilder dazu gibt es später und euch wünsche ich eine schöne und rutschfreie Winterwoche in Europa. Ich versuche auch ein wenig Sonne nach Berlin zu schicken.

Fortsetzung folgt...

Sonntag, 5. Dezember 2010

Endlich Bilder

 Hallo zusammen!

Nun soll es endlich soweit sein. Nach dem Wunsch meiner Ü40-Tante werde ich nun meine Fotos euch zeigen. Das ist nun nur ein Fotoeintrag, aber Kommentare werden gerne gelesen.
Das sind die Felsformation Twelve Apostels, aber das sind jetzt nicht alle Apostels.


 Dieses Bild ist von meiner zweiten Bustour. Diesen Weg sind wir entlang gelaufen um dann die Aussicht, die ihr auf dem nächsten Bild bewundert könnt, zu sehen.
Dieses Bild ist noch von Sydney. MP vor der Sydney Opera.



Das ist das Parlament in Canberra. Auf der ersten Bustour bin ich auch nach Canberra gekommen. Die Flagge, die dort weht, ist die Größte von Australien.


MP im Busch.

Diesen Weg sind wir auf der ersten Bustour entlang gelaufen. Er erinnert mich an den dunklen Weg in den Märchen. Den Weg, den man eigentlich nicht wählen sollte.

Das waren die Leute, mit denen ich auf der ersten Bustour zusammen gereist bin.

 Das hier ist der Blauzungen-Sikink.

MP hat Penguine gesehen im Melbourne Aquarium.

Mit diesen Leuten bin auf der zweiten Bustour zusammen gereist.

Das war das Schlid, mit dem ich meine Eltern begrüßt habe, und nun seht ihr mal fast die gesamte Bolli-Famile.
Auf dem kleinen Bild könnt ihr "Vorher" und auf meinen Bild ist "Nachher". Diese Felsformation ist letztes Jahr zusammengebrochen.


Später gibt es dann auch mal das versprochene Video vom Oktupus. Aber ich denke erst einmal ist eure Neugier befriedigt.
Bis zum nächsten mal wünsche ich euch warme Gedanken und natürlich auch nicht so viel Weihnachtsstress.


Fortsetzung folgt...

Samstag, 4. Dezember 2010

Zurück nach Sydney

Hallo ihr Daheimgebliebenen!


Nun sind wieder ein paar Tage seit meinen Geburtstag vergangen und schon haben heute wieder die nächsten Geburtstag.
Alles Gute zum Geburtstag, Chrissy!
Alles Gute zum Geburtstag, Anja!
Aber auch meine Mutti hat heute Geburtstag. Alles Gute und ihr solltet ihr auch mal gratulieren. Sie würde sich freuen.

Wir sind gleich am nächsten Tag nach meinen Geburtstag um 10 Uhr in den Zug in Richtung Sydney gestiegen. Diesmal durfte ich im Gold Service Wagon mitfahren und hatte dort eine eigene Kabine. Meine Mutter erinntere sie an eine Einzelhaftzelle. Also sie war wirklich so klein. Als abends mein Bett aufgebaut war, konnte ich die Tür nicht mehr vollständig öffnen und ich konnte mich eigentlich nur um meine eigene Achse drehen.
Im Goldservice war dann auch das Essen mitbezahlt und dieses war recht lecker. Leider, war ich mit deutlichen Abstand die Jüngste und selbst meine Eltern gehörten zu den Jüngeren. Der Altersdurchschnitt lag wohl irgendwo bei 65 Jahren. Vielleicht war er auch höher.
Sonst haben wir bis Adelaide die gleichen Stops gemacht wie ich auf meiner Hintour. Wir waren in Kalgoorlie und in Cook. In Cook gab es wieder ein paar lustige Schilder, die wieder alle aufgenommen wurden und die ich auch noch nachreichen möchte.
In Adelaide musste ich dann für meine Eltern Guide spielen. Wir hatten nur zwei Stunden Aufenthalt und in dieser Zeit habe ich ihnen dann auch die wichtigsten Gebäude gezeigt, aber wir mussten uns schon ziemlich beeilen.
Der zweite Teil der Reise war dann schon spannender. Erst einmal sind wir wie vorgesehen bis Broken Hill gefahren. Dort hatten wir dann wieder einen Aufenthalt, bei dem wir diesmal einen Ausflug gemacht haben. Früher wurde in Broken Hill Silber, Blei und Zink abgebaut und nun ist es eine ziemlich große Stadt mit nur flachen Gebäuden. Also die Stadtrundfahrt war für uns nicht wirklich spannend.


Nach unserem Aufenthalt wurde uns dann Bescheid gesagt, dass wir auf dem einen Bahngleis nicht lang fahren können und deswegen umfahren wir die Strecke. Diese Umfahrung sollte uns nur zwei Stunden dauern. Also wir dachte: Halb so schlimm. Wir sind dann schlafen gegangen.
Am Nächsten Morgen um 6 Uhr wurden wir dann von einer Durchsage geweckt. Nun waren die Gleise vollständig gesperrt. Wir mussten uns in zwei Stunden fertigmachen, frühstücken und unsere Sachen zusammenpacken. Danach musste wir in ein Bus wechseln und wurden so nach Sydney gefahren. Wir haben dann auch gesehen, warum wir nicht mit der Bahn weiterfahren konnten. Es gab so viele Regenfälle, dass die Flüsse über die Ufern getreten sind. So wurden auch einige Straßen gesperrt, die wir dann umfahren mussten. Familie K. hat wieder zugeschlagen! Wir sind als Regenmacher bekannt.
Wir haben dann auch ein kostenloses Mittagessen bekommen von McDonalds. McDonalds!!! Jaja, das war schon was. Wir hatten dann eine fünfstündige Verspätung, als wir endlich in Sydney angekommen sind, wir sind gesund und munter. Naja, munter nicht wirklich. Im Zug kann man nicht wirklich schlafen.

Also nun seid ihr wieder auf dem Laufenden und ich hoffe, ihr gratuliert alle fleißig meiner Mutter zum Geburtstag.
Auch alle anderen Kommentare sind erlaubt.

Fortsetzung folgt...

Dienstag, 30. November 2010

Perth

Hallo zusammen!

Nun viele wussten es schon und die Anderen erfahren es jetzt. Ja, ich habe heute Geburtstag! Endlich 20! Jetzt dürfte ich auch ganz offiziel in Japan Alkohol trinken.
Natürlich kann man diese Sensation nicht mehr toppen, aber trotzdem möchte ich euch gleich von meinen Erlebnissen aus Perth berichten.
Wir sind ja schon wieder ein paar Tage hier und ich wollte ja auch etwas erleben, aber meine Eltern mussten noch den Jetlag überwinden. Die "Oldies" brauchen dafür ein bisschen Zeit. So sind wir nur ein wenig shoppen gewesen und saßen dann die meiste Zeit in einem Pub im Schatten. Ja, es ist hier noch heißer geworden. Es ist schon fast unerträglich heiß, insbesondere wenn man dann noch herumlaufen möchte.

Ein Tag waren wir dann im Museum von der alten Münzprägungsamt. Die Augen von meiner Mutter haben geleuchtet. Dort wurden sehr viele Goldbarren und -nuggets ausgestellt. Ja, dort hat alles geglitzert. Wir haben uns auch eine Demonstration, wie man einen Goldbarren gießt, angeschaut. Auch hat diese Person, die es demonstriert hat, sehr viel dazuerklärt. Also es war sehr interessant.

Heute wollte ich dann in die Art Gallery gehen mit meinen Eltern, aber leider war sie geschlossen. So sind wir wieder einmal in ein Pub gegangen und haben heute einen ganz gemütlichen gemacht.

Ja, meine Geschenke. Wohl das größte Geschenk ist die Reise selber und das meine Eltern am meinen Geburtstag bei mir sind. Sonst gab es nur ein, zwei Sachen. Leider, ist auch noch die Hälfte meiner Geschenke in Berlin, da sie zu spät geliefert wurden und meine Eltern sie daher nicht einpacken konnte.
Jetzt am Abend gehen wir noch schön essen und danach werde iich wohl noch eine Weile online sein. Ich muss auch gleich mal sagen, dass wir euch sieben Stunden voraus sind, aber das braucht ihr euch garnicht erst zu merken. Da wir morgen wieder mit dem Indian Pacific zurück nach Sydney fahren und diesmal sind es wirklich 65 Stunden Zugfahrt, aber diesmal muss ich nicht als Backpacker reisen.

Und ein ganz großes Dankeschön an alle, die mir bisher gratuliert haben. Ich habe heute die Hoffnung, dass mir auch die unbekannten Leser mal ein Kommentar da lassen. Ich würde mich auf jeden Fall freuen.


Fortsetzung folgt...

P.S.: Und nochmal dem Geburtstagskind vor drei Tagen alles Gute!

Sonntag, 28. November 2010

Fahrt nach Perth

Hallo miteinander!

Heute ist mein 100. Reisetag! Könnt ihr euch das vorstellen? Ich kann das nicht wirklich, doch durch die vielen Erlebnissen habe ich nur eine Vorstellung wie lange ich schon weg bin. Leider muss ich auch sagen, dass ich anscheinend Mathe verlernt habe. Ich war mit dem Zug nur rund 41Stunden unterwegs. In diesen 41 Stunden habe ich auch einige Stunden an Pausen gahabt. Die Fahrt selber war aber sehr nett. Das lag wohl auch daran, dass neben mir ein andere Deutscher saß, mit dem ich dann ein wenig reden konnte.
Die Landschaften, die ich gesehen habe, waren sehr wüstenähnlich, aber konnte man dann wenigstens gut schlafen ohne Bedenken, dass man etwas verpasst.
So sind wir auch über das längste geradlinigste Eisenbahnstrecke der Welt gefahren.

Irgendwann bin ich dann doch noch in Perth angekommen und hatte nur einige Stunden Verschnaufpause, bevor ich dann wieder zum Flughafen musste. Meine Eltern sind angekommen. Nur mit einer kleinen Verspätung von 5 MInuten sind sie dann in Perth gelandet. Also hielt sich meine Wartezeit in Grenzen. Mit einem Schild auf dem stand "Liebe Eltern, Purzel, Rosetto, Bolli und Brauni" habe ich auch gleich die ganz Bollifamile begrüßt.
Die große Familie ist wieder vereint und meine Mutti hatte ein Tränchen im Auge.

Nun werde wir bis zum Ende zusammen reisen und werden wir noch einige Sachen erleben, an denen ihr alle teilnehmen könnt.
Bis dahin viel Spaß im kalten und verschneiten Europa. Vielleicht bekommen wir ja jetzt zusammen ein paar mehr Einträge. Wir würden uns freuen.

Fortsetzung folgt...

Donnerstag, 25. November 2010

Adelaide

Hallo zusammen!

Nun ist meine Zeit in Adelaide auch schon wieder vorbei und ich habe wieder einige Sachen erlebt, doch diesmal war es nicht so viel. Denn Adelaide ist eine ziemlich kleine Stadt, die kaum Sehenswuerdigkeiten bietet.
So habe ich mir eigentlich nur die Stadt angeschaut um ein Feeling fuer sie zu bekommen. Gestern war ich dann nur einmal kurz in der Art Gallery, aber diese war jetzt auch nicht so besonders. Interessant war nur eine voruebergehende Ausstellung, die Bilder von Aboriginies zeigt.
Sonst habe ich mich eigentlich nur ein wenig entspannt und bin in Parks gegangen um mal ein Buch zu lesen, aber das muss ja auch mal sein. Insbesondere da ich heute Abend mit dem Indian Pacific Zug nach Perth fahren. Das wird eine rund 51-Stunden-Fahrt, bei der ich nur einen Sitzplatz habe. Also wird diese Fahrt sehr anstrengend und ich bin gespannt, wie ich in Perth aus den Zug steige.

Ich werde mich dann mal wieder melden, wenn ich angekommen bin. Bis dahin wuensche ich euch wieder viel Spass im verschneiten Europa.

Fortsetzung folgt...

Dienstag, 23. November 2010

Die Fahrt nach Adelaide

Hallo aus dem warmen Adelaide!


Nun ist es wieder soweit. Nach drei Tagen, in denen ich viel erlebt habe, bin ich in Adelaide angekommen und kann nun wieder einen kleinen Bericht schreiben.
Auch diesmal unsere Gruppe ziemlich klein und so bestand sie aus 10 Passagiere und ein Guide. Wir kamen aus verschiedenen Laender. Eine Daenin, zwei Franzosen, drei Amerikaner, ein Spanier und drei Deutsche (mich mit einbezogen).
Es ging wieder sehr frueh am Morgen los, aber im Vergleich zu meiner Arbeit im Workcamp war es halb so wild.

Auch wie bei letzten Mal ging es gleich los mit den Besichtigungen. Nach einer kurzen Busfahrt waren wir dann schon auf der Great Ocean Road. Die weltbekannte Ocean Road. Wir sind sie ganz abgefahren, aber nicht an einem Tag.
Am ersten Tag sind wir bis zu den Twelve Apostles gafahren, aber zwischendurch haben wir noch einige Stops gemacht, bei denen wir die Kuestenlandschaft fotografieren konnten oder einen Regenwaldspaziergang gemacht haben. So muss ich aber meine eine Aussage im vorletzten Blog relativieren. In diesem Regenwald war es ziemlich still. Es gab nur ein bisschen Vogelgezwitscher, aber trotzdem war es interessant. Wir konnten von ein paar Meter ueber den Waldfussboden auf den Regenwald schauen, aber leider habe ich keine weiteren Tiere dort gesehen.
Die Steinformationen der Twelve Apostles haben wir uns im Sonnenuntergang angeschaut und damit konnte ich ganz schoen Bilder machen.

Am zweiten Tag haben wir die Great Ocean Road nach einen halben Tag Fahrt und vielen weiteren Stops an der Kueste hinter uns gelassen und sind in die Grampians gefahren. Das ist auch ein Nationalpark und dazu ein "kleines" Gebirge. So war es ganz natuerlich, dass wir einen Berg erklommen haben. Von seiner Spitze aus konnte ich schoene Panoramabilder, die ich eventuell noch nachreiche, schiessen.

Am dritten und letzten Tag sind wir fruehmorgens auf einen weiteren Berg gestiegen. Diesmal mussten wir auch ein wenig "klettern" und das furchtbare daran war, dass die Sonne nur so geballert hat. Am dritten Tag ist es deutlich waermer geworden.
Aber das Highlight des Tages war wohl der MacKenzie Fall. Ein wunderschoener Wasserfall.
Leider, mussten wir am dritten Tag auch die laengst Strecke mit dem Bus fahren. 600km am Stueck. Natuerlich haben wir auch dabei ein paar Stops gemacht, bei denen wir nur kurz ein Foto von einer Sehenswuerdigkeit geschossen haben. Dann ging es auch gleich weiter.
Ein wenig kurios ist wohl die Grenzueberfahrt. Denn nach Southern Australia darf man keine frischen Fruechte einfuehren und man stellt die Uhr eine halbe Stunde zurueck. Ich bin euch also nun 9 1/2Stunden voraus.

Doch nun bin ich wohlbehalten in Adelaide angekommen und verbringe hier drei Naechte, bevor es weitergeht.

Demnaechst gibt es wieder mehr von mir. Bis dahin wuensche ich euch wieder einmal viel Spass und wenig Stress im ollen Europa und liebste Gruesse aus dem brueten heissen Australien.

Fortsetzung folgt...

Freitag, 19. November 2010

Die Tage in Melbourne

Hallo Genossen!

Nun ist meine Zeit in Melbourne wieder vorbei, aber das ist halb so schlimm. Ich hatte mal wieder viel Spass und habe ein paar Sachen auch erlebt.
So war ich zum Beispiel gleich an meinem ersten Tag in Melbourne im Aquarium und habe dort die von Sunny geliebten Schildkroeten gesehen. Natuerlich gab es da auch noch viele andere Tiere. MP hat Pinguine getroffen und ich konnte Seepferdchen beobachten. Am gleichen Tag war ich dann auch noch am Hafen und dort in einer sehr interessanten Ausstellung. Bei uns ist sie unter 'Koerperwelten' bekannt. Also es war nur eine aehnliche Ausstellung, bei der sie auch praeparierte Tiere und Menschen ausgestellt haben. Von euch waren ja einige bei der Koerperweltenausstellung. Hattet ihr auch so einen komischen Geruch in der Nase?

Am Tag danach war ich dann im Melbourne Museum. Dort haben sie alles abgedeckt. Von Evolution, ueber Menschen und Tiere bis hin zur Geschichte von Melbourne. Auch habe ich mir noch Chinatown, das Parlament und die royale Ausstellungshalle von Melbourne angeschaut. Also nur von aussen.

Am dritten Tag bin ich dann in die Melbourne Nationalgallerie gewesen. Dort gab es wirklich viel zu entdecken. Es gab nicht nur Bilder sondern auch Skulpturen, Stoffe, Fotos, Moebel und Prozellan. Eine grosse Sammlung mit ein paar bekannten Namen darunter, wie zum Beispiel Picasso und Rubens.

Heute war meine Hauptattraktion das alte Melbourne Gefaengnis. Ein Zellenblock wurde als Museum genutzt und so lernte ich viele Lebensgeschichten von den frueheren Haeftlingen kennen. Es wurde sogar ein Deutschstaemmiger in diesem Gefaengnis erhaengt.

Also wie ihr lesen konntet, habe ich einige Sachen so gesehen und da ich in einem Mehrbettzimmer untergebracht bin, habe ich auch einige Leute kennengelernt. Mir ist auch eine halbwegs lustige Sachen wiederfahren. Ich bin den Tag ueber eben in der Stadt unterwegs und als ich zurueck im Zimmer bin, sehe ich, dass mein Bett frisch bezogen ist. Das machen die eigentlich erst, wenn man ausgecheckt hat. Also haben sie das Bett fuer einen neuen Gast fertiggemacht und daher sind meine Sachen weg. Mein Schlafi und mein bisschen Essen. Einfach weg. Zum Glueck hatte ich meinen kleinen MP an diesem Tag mitgenommen, sonst waere er auch weg. Aber es hat sich wieder alles angefunden.
Es gab auch noch ein anderes lustiges Ereignis. Ich bin duschen gegangen und in der Dusche faellt mir auf, dass ich meinen Schluessel vergessen habe. Ich dachte, halb so schlimm erst einmal duschen. Dann nach dem Duschen ist mir aufgefallen, dass ich mein Handtuch vergessen habe. Also musste ich mich mit meinen alten T-Shirt abtrocknen. Zum Glueck ist mein Kopf an meinem Koerper angewachsen, sonst haette ich ihn auch noch vergessen.
Das war nicht mein bester Tag. ^^

Aber ab morgen bin ich wieder auf der Road. Es geht nach Adelaide und ich werde drei Tage unterwegs sein. Also werde ich danach davon berichten.

Bis dahin wuensche ich euch viel Spass im kalten Berlin!
Sagt alle mal Happy Birthday! Heute hat mein lieber Papa Geburtstag!
Kommentare sind gerne gesehen.
Wir lesen uns wieder.

Fortsetzung folgt...

Dienstag, 16. November 2010

Eine Busfahrt nach Melbourne

Hallo ihr Lieben!

Nun sind schon wieder ein paar Tage verstrichen und ich habe viele Sachen erlebt und gesehen. Ich habe eine Bustour von Sydney nach Melbourne unternommen. Am 13., frueh am Morgen, wurde ich in Sydney aufgelesen und war dann bis zum 15. abends im Bus unterwegs, aber das war ein Adventure Trip. So haben wir viele Stops unterwegs gemacht.
Wenn ich wir schreibe, meine ich ausser mir noch 9 andere Passagiere und ein Guide. In dieser Gruppe gab es zwei andere Deutsche, ein aelteres Ehepaar (kurz vor der Rente). Die anderen kamen aus den Niederlanden, England und Australien. Also eine interessante Mischung.

Also was haben wir unterwegs so gesehen? Zum einen natuerlich die Landschaft vom Bus aus, aber dann haben wir auch viele Stopps in kleinen Doerfern oder Nationalparks gemacht. So waren wir am hoechsten Punkt von Australien gewesen, Mount Kosciuszko. Leider haben wir ihn nicht erklommen, aber das lag am Wetter. Okay, nun muss ich zugeben, dass es hier ziemlich bewoelkt ist und sogar manchmal regnet.
Dann haben wir auch einen Spaziergang durch den Regenwald gemacht. Ich kann euch sagen, dass es dort sehr laut ist. Das kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht erlebt hat.
Am letzten Tag haben wir dann auch noch eine kleine Wanderung im Wilsons-Promontory-Nationalpark gemacht. Den kann ich nur empfehlen. Die Landschaften, die einem geboten werden, sind traumhaft.
Die dazugehoerigen Bilder werde ich spaeter mal hineinstellen. In diesem Moment sitze ich gerade am oeffentlichen Computer in der Jugendherberge und somit muss ich fuer das Internet bezahlen.

Natuerlich habe ich auch einige Tiere gesehen. Allem voran Kaengurus. Von denen habe ich dann auch ganz viele Fotos. Dann habe ich auch noch Delfine, Voegel und die Eidechse mit der blauen Zunge gesehen (Blauzungen-Skunk, der Pa.).

Nun hier in Melbourne werde ich auch noch ein paar Sachen erleben, bevor ich am Samstag weiter nach Adelaide fahre.
Die Berichte kommen spaeter.
Bis dahin wuensche ich euch mal wieder viel Spass im herbstlichen Berlin bzw. London.



Fortsetzung folgt...

Donnerstag, 11. November 2010

Nun bei den Aussies! Australien!

Hello again!

Jetzt bin ich endlich bei den Aussies. Der Flug nach Australien war sehr entspannend. Ich hatte eine Dreiersitzreihe fuer mich alleine und ein privates Unterhaltungssystem. Man konnte damit Spiele spielen, auch Filme schauen und Musik hoeren. Also Langweile kam bei dem nur 9 1/2 Stunden langen Flug nicht auf.
Dann hier im Hostel gab es dann schon erste Schwierigkeiten. Ich war in ihrem Computer fuer den Dezember gebucht, doch zum Glueck hatten sie noch ein paar Zimmer frei. Nun muss ich aber leider jeden Tag das Zimmer wechseln. Das bedeutet natuerlich auch jeden Tag meinen Rucksack wieder einigermassen packen und zur Rezeption schleppen.
Auch habe ich gestern um meine weitere Tour in Australien gekuemmert, aber dazu mehr, wenn ich es dann erlebt habe.

Aber das ist nebensaechlich. Nun habe ich wieder Sonne und Waerme pur und habe ich schon ein paar Sachen mir angeschaut. Mein Hostel liegt in "The Rocks". Also nun wissen auch schon die Australien-Kenner, dass ich mir die Harbour Bridge und auch das Opera House angeschaut habe. Desweiteren habe ich mir einige Piers angeschaut und, da es in der Naehe liegt, auch das alte Observatorium.
Alles sehr aufregend und alles gefaellt mir. ^^

Das sollst auch erst einmal gewesen sein. Nun wisst ihr, dass es mir immer noch gut geht. Ich bin jetzt auch wieder auf meinem Handy zu erreichen, aber ich bin euch 10STUNDEN(!!!) voraus! Also bitte bedenkt das, wenn ihr mir unbedingt schreiben wollt.

Kommentar und Ratschlaege sind gern gesehen insbesondere von denen, die schon einmal in Australien war, aber alle anderen duerfen auch ihren Senf dazugeben. ;)
Also viel Spass in der Kaelte und Naesse! Ich lass die Sonne auf meinen Bauch scheinen. (Haha!)

Fortsetzung folgt...

Dienstag, 9. November 2010

Letzte Tage in Seoul

Hallo ihr Lieben!

Ja, heute ist schon mein Abreisetag aus Seoul, aber in den letzten Tagen habe ich noch viel erlebt.
Ich habe einige Parks besucht und war noch auf den nahgelegenen Berg und habe von seiner Spitze aus das Panorama von Seoul bestaunt. Leider habe ich aber nicht so viel gesehen. Der Himmel war die letzten Tagen wolkenverhangen und diese Wolken hingen auch sehr tief. Man konnte nicht mal von der Strasse aus die Spitzen von den Hochhaeusern klar erkennen.

Dann war ich auch noch bei der Post und musst 40 Briefmarken anlecken und aufkleben. Das war mal anstrengend. Dann habe ich auch wieder ein Paeckchen nach Deutschland geschickt. 4kg! Ich kaufe eindeutig zu viele Souvenirs.

Ich muss jetzt auch gleich los. Denn der Flughafen liegt rund 40km vom Stadtzentrum entfernt und ich brauche ungefaehr 2 Stunden dorthin.
Ja, das naechste Mal schreibe ich euch dann aus Australien. Endlich geht es wieder in die Waerme. 24 Grad und hoffentlich Sonne pur, doch als erstes muss ich 11 Stunden im Flugzeug sitzen eingekeilt zwischen zwei riesigen Kerlen bei meinem Glueck.


Also wir lesen uns wieder. Ich wuensche euch viel Spass im a****kalten Europa.
Kommentare, Kritik und Anregungen sind gerne gesehen und gelesen.

Fortsetzung folgt...

Sonntag, 7. November 2010

Seoul Teil 2

Hallo ihr Wartenden!



Nun sind wieder drei Tage vergangen und ich habe viele Sachen erlebt. Tagsüber war ich viel unterwegs, doch diesmal auch abends. So habe ich mir einen Palast angeschaut. Es war der 'größte' und damit der Hauptpalast. Ich hätte mir wohl diesen Palast als erstes anschauen sollen, dann wäre ich jetzt nicht so unbeeindruckt von den Sehenswürdigkeiten. Ihr könnt selber entscheiden, ob der Palast klein ist. Ich stelle ein Foto von dem Gyeongbokgung Palast hinein.

Auf dem Gelände, das doch ziemlich groß ist, gibt es ein Volksmuseum. Da bin ich natürlich sofort hineingegangen. Das war sehr informativ und interativ. Es wurden die Geschichte von Korea, der Lebensstil von Koreanern und wichtige Ereignisse im Leben eines Koreaner ausgestellt und erklärt. Am Abend war ich dann noch aus mit Blake und bin mal wieder in einem österreichischem Restaurant gelandet. Ich habe das fast deutsche Essen genossen.

Gestern war wieder ein Palast dran und auf dessen Gelände gab es auch ein Museum. Diesmal war es ein Kunstmuseum. Picasso und die moderne Kunst. Weitere ausgestellte Künstler waren zum Beispiel Monet, Pechstein, Miro und Beckmann.

Danach war ich noch im Geschichtsmuseum. Ja, für einige ist das wohl zu viel Kultur, aber so lernt man nun mal viel über ein Land. Auch wurde nun mein erster Eindruck von Seoul bestätigt. Diese Stadt ist kleiner als Tokio. In diesem Geschichtsmuseum gab es eine Sonderausstellung, in der die Städte Peking, Tokio und Seoul miteinander verglichen wurden. Nun weiß ich in Zahlen, dass Seoul kleiner ist. Peking hat eine Fläche von 1370 Quadratkilometer, Tokio hat 621 Quadratkilometer und Seoul hat nur 605 Quadratkilometer. Also Seoul ist die kleinste Stadt von den drei.

Am Abend habe ich mich dann mit Fedor getroffen und wir haben bei einer verrückten Aktion mitgemacht.

Genau, Free-Hugging! So wie ihr auf dem Foto seht, stand ich auf der Straße mit einem Schild und habe wildfremde Leute umarmt. Ich habe nicht gezählt, aber ich denke, ich habe mehr als 50 Menschen umarmt. Vielleicht sogar annährend 100. Das war wirklich lustig und so lernt man wieder ein paar Leute kennen. Zum einen seine "Mit-Hugger" und zum anderen redet man auch manchmal mit den Leuten, die man umarmt. Danach waren wir, also die, die sich freiwillig auf die Straße stellen und darauf warten umarmt zu werden, zusammen noch essen. Diesmal war es typisches koreanisches Essen. Zum einen Kimichi (sauer eingelegter Kohl) und zum anderen haben wir lebenden Oktopus gegessen. Ja, wirklich! Lebender Oktopus! Glaubt ihr nicht? Natürlich gibt es Bilder und auch noch ein Video.

Ja, heute war es dann wieder langweilig. Diesmal habe ich einen Park besucht, in dem ein Schrein steht. Der war jetzt wirklich beeindruckend. Dort wurden damals Rituale durchgeführt von den Priestern, dem König und dem Kronprinzen. Auf dem Foto könnt ihr den Hauptschrein erkennen. Danach war ich auf der anderen Seite des Han Flusses. Dort war ich dann nur am See und am Fluss selber spazieren.

So jetzt seit ihr wieder auf dem Laufenden und ich bin jetzt müde.
Ich wünsche euch wieder viel Spaß im kalten Europa.


Fortsetzung folgt...

Mittwoch, 3. November 2010

Seoul, Soul of Asia

Hallihallo!



Nun endlich bin ich in Seoul. Wieder im neuen Unbekannten und gleich am Anfang habe ich wieder einen Kulturschock bekommen. In meiner Vorstellung war Südkorea mehr wie Japan, aber in Wirklichkeit hat es mich an China erinnert. Das könnte aber auch daranliegen, dass Tokio einfach fantastisch ist. Für mich sah Seoul irgendwie schmutzig aus, aber das war nur mein erster Eindruck, der noch bestätigen werden muss mit weiteren Eindrücken oder widerrufen wird.

Diesmal übernachte ich in einem Hostel. Man kann sagen, dass ist eine Vorbereitung für die Wochen danach in Australien. Hier habe ich ein ganz kleines Zimmer, wie ihr auch auf dem Bild erkennen könnt. Auch muss ich meine Wäsche in meinen Zimmer trocknen. Zum Glück habe ich genug Klebeband dabei um mir eine improvisierte Wäscheleine zu bauen.
Heute war mein zweiter Tag, an dem richtig Sightseeing gemacht habe und es hat sich schon gestern herausgestellt, dass Seoul eine echt kleine Stadt ist. Ich habe das Gefühl ich könnte alles von meinen Hostel aus erlaufen. Heute haben sich meine Füße zum ersten Mal gemeldet, dass sie eine Pause brauchen.

Gestern war ich in dem Bezirk Insadong. Dort habe ich mir zwei Paläste und einen Tempel angeschaut und bin dann noch in einem Park gewesen. Das waren wieder schöne traditionelle Gebäude, die zwischen modernen Häuser versteckt lagen und damit ergaben sich ein paar interessante Bilder.

So war ich auch noch in zwei Ausstellungen. Sie waren über das Leben von König Sejong und Admiral Yi Sun-sin. Beide sind so eine Art Volkshelden. Der König hat das heutige gebräuchliche koreanische Alphabet entwickelt und der Admiral hat die japanischen Invasoren im Jahr 1592 zurückgeschlagen. Er ist sogar heldenhaft in der letzten Schlacht durch eine Kugel der Japaner gefallen und seine letzten Worten waren: "Weinet nicht, gebt mein Tod nicht bekannt. Schlagt die Trommel, blast die Trompete, gebt mit der Fahne das Signal zum Angriff, Wir kämpfen weiter, besiegt den Feind bis auf den letzten Mann."
Das wurde alles sehr schön präsentiert und so konnte ich auch japanische Schiffe zum Sinken bringen.


Dann ist mir gestern noch etwas ganz Seltsames passiert. Als ich an der Ampel auf Grün gewartet habe, spüre ich, wie jemand über meine Schulter wischt. Es war nur eine ältere Koreanerin gewesen und zum Glück kein Dieb. Sie hatte anscheinend noch einen größeren Putzfimmel als meine Mutter. ;)

Heute habe ich mir dann noch mehr Paläste angeschaut. Es waren der Changdeokgung und Changgyeonggung. Ich habe euch auch mal ein Bild vom Changgyeonggung Palast hineingestellt. Mir ist aufgefallen, dass diese Paläste sehr einfach gehalten sind. Sie besitzen nicht sehr viel Prunk und beeindrucken auch nicht durch ihre Größe, aber trotzdem sind sie schön. Dann wollte ich noch in zwei Grünanlagen gehen, doch dafür hätte ich eine Führung mitmachen und das war mir ein bisschen zu doof, insbesondere hätte ich für die englische Führung 2 1/2 Stunden warten müssen. In der Zeit kann ich deutlich bessere Sachen erleben und sehen.
Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, habe ich hier perfektes Herbstwetter. Die Temperatur beträgt ca. 14°C und die Sonne scheint den ganzen Tag. Nur der a****kalte Wind stört ein wenig die Idylle.

Ich denke, dass soll es erst einmal gewesen sein für dieses Mal. Ich hoffe, es wird fleißig weiterkommentiert und eventuell entschließt sich diesmal jemand mitzukommentieren, von dem ich noch nichts gehört habe. Ihr habt bestimmt auch eine Meinung dazu.


Ich wünsche euch viel Spaß im grauen, langweiligen und gestressten Berlin bzw. London und Santo Domingo.

 Fortsetzung folgt...

Sonntag, 31. Oktober 2010

Die letzten Tage in Japan!

Ein fröhliches Hallo aus Tokio!



Nun wie versprochen gibt es heute den nächsten Eintrag in meinen Blog und leider der letzte eintrag aus Japan. Morgen geht mein Flug in ein neues Unbekannte.

Bis dahin habe ich hier in Tokio noch einige Sachen erlebt. Naja, so viel war es eigentlich nicht, aber ich hatte noch lustige Tage hier in Tokio. Denn wir Workcamper haben uns nochmal einen Abend getroffen und haben die Nacht durchgemacht, aber das mussten wir auch machen, da der letzte Zug um ca. 24Uhr fährt und der erste Zug erst wieder um 5Uhr. Daher mussten wir die Nacht durchmachen und so waren wir in einer Karaoke-Bar. Das war dann ein witziger Abend. Alle haben mitgesungen und sie hatten sogar ein deutsches Lied zur Auswahl. "Rock me Amadeus" von Falco. Das habe ich natürlich auch gleich gesungen.

Generell hatten sie eine große Auswahl an englischen Liedern.Bis 5Uhr haben wir längst nicht alle geschafft und ich würde sogar sagen, wir hatten nicht mal die Hälfte aller Songs gesungen.

Auch heute gehe ich aus. Diesmal wird die Gruppe aber kleiner sein. Denn die Meisten sind schon zuhause oder auf den Weg nach Hause. Also schreibe ich das nächste Mal aus Seoul, Südkorea.


Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Arbeitswoche.

Fortsetzung folgt...

Samstag, 30. Oktober 2010

Mein zweites Workcamp

Konnichiwa!



Heute bin ich schon wieder den zweiten Tag zurück in Tokio und ich kann sagen, dass mein zweites Workcamp wieder großartig war. Diesmal war unsere Gruppe viel kleiner und so teilten wir uns die Schule nur zu sechs. Auf den Bild könnt ihr die anderen fünf mal sehen. Von links nach rechts sind das: Elisa und Blake (die im letzten Workcamp waren), Fedor aus Russland, August aus Kroatien und Monica (die auch schon im letzten Workcamp mit dabei war). Zusammen hatten wir auch viel Spaß und es war auch wieder sehr interessant auf so unterschiedliche Charaktere zu treffen.

Diesmal hatten wir auch viele verschiedene Arbeiten, die wir erledigen mussten. Zum Beispiel haben wir wieder soba (Buchweizen) geerntet. Auch mussten wir bei der Ernte von Sesam helfen, aber neue Aufgaben waren zum Beispiel Wurzeln pflanzen und Holz hacken. Eine Besonderheit von vielen war das Herbstfest. Wir mussten beim Aufbau und Abbau helfen und natürlich auch dies und das während des Festes erledigen, aber im Großen und Ganzen konnten wir das Fest genießen. Auf dem Fest wurden örtliche Spezialitäten verkauft. Also eigentlich nur Essen und Trinken.

Am vorletzten Arbeitstag hatten wir dann eine besondere Arbeit. Wir sind mit Kinder wandern gegangen und sollten dabei auf sie aufpassen. Das war recht lustig, hätte es an diesem Tag nicht geregnet und wäre es nicht so kalt gewesen.
Generell kann man sagen, dieses mal spielte das Wetter nicht so mit. Es wurde immer kälter und den ganzen letzten Tag über hat es geregnet. Auch in der Schule wurde es immer kälter und wir hatten nur einen Heißlüfter, den wir dann in unserem Aufenthaltsraum hingestellt haben. Damit herrschte in den restlichen Zimmer sibirische Kälte und im Aufenthaltsraum afrikanische Wärme, aber zum Glück habe ich mich nicht erkältet.

Natürlich hatten wir auch unsere Parties wieder. Diesmal habe ich einen peinlichen Tanz mit den Sitzmatten erklärt bekommen und mir wurde dann auch gesagt, ich solle den meinen Freunden in Deutschland beibringen, aber das muss ich mir erst nochmal überlegen. Diesmal war ich wieder einmal nicht brav. Denn auf der Willkommensfeier gab es wieder ein Gericht, bei den alle meine Umweltschützer empört aufschreien werden. Ich habe eine Bärensuppe gegessen. Ganz genau. Mit Bärenfleisch! Ein Farmer aus der Gegend hatte diesen Bären geschossen und hatte ihn dann serviert. Das war wirklich lecker, diese Suppe!

Sonst gab es nur das übliche zu essen. Pfannkuchen an jedem zweiten Morgen. Reis, Reis und nochmal Reis. Und viele Pilze, die frisch gepflückt wurden aus den umliegenden Wäldern.

An unseren freien Tagen haben wir natürlich die Sehenswürdigkeiten der Umgebung besucht. So waren wir an einem Tag wieder im Samurai-Museum und bei einem Tempel und am anderen Tag sind wir mit einer Schulklasse durch Showa-Mura gelaufen und dabei wurden uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erklärt. Diesmal war im Samuraimuseum auch mehr los und deswegen konnte ich Bogenschießen. Ich habe mich garnicht so schlecht angestellt. Auf dem Bild könnte ihr den Tempel sehen, den wir besucht haben.
An unserem zweiten freien Tag hatten wir dann perfektes Wetter, wie ihr auch auf dem Foto sehen könnt. Wir haben bei diesem kleinen Spaziergang drei Schreine besucht (den Reisschrein seht ihr auf dem Foto), uns wurde die Bauweise der Wohnhäuser erklärt und wir haben in einem Tempel eine kurze Zeit meditiert. Das war ein spannender Tag.

Hier habe ich dann mein zweites spürbares Erdbeben miterlebt. Natürlich sind wir wieder oft in den warmen Quellen gewesen.


Nun das ist erst einmal ein Überblick über mein zweites Workcamp. Fragen sind jeder Zeit erlaubt und erwünscht. Ich selber kann ja nicht wissen, was ihr als wichtig erachtet. Kommentare sind erwünscht. Auch von den noch unbekannten Lesern.

Den nächsten Eintrag gibt es schon in kurzer Zeit. Bis dahin wieder viel Spaß im kalten Europa in eurem Alltag!

Fortsetzung folgt...

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Die Tage dazwischen - Teil 2

Hello again!

Seit meinem letzten Eintrag habe ich wieder viel erlebt. So kenne ich nun wohl fast alles von Tokio und ich muss sagen, hier könnte ich leben. Somit habe ich jetzt auch West- und Ostshinjuku, den Tokyo Tower, den Ueno-Park und Roppongi kennen gelernt.
Das Spannendste war aber der Ausflug nach Nikko. Da ich im Vorfeld viele Informationen von Freunden bekommen habe, war der Weg dorthin ganz einfach. Leider bin ich eine Stunde zu früh aufgestanden und saß im Hotel herum, obwohl ich noch gerne ausgeschlafen hätte, weil der Zug später fuhr als von mir gedacht. Wer aber zu blöd ist zum Lesen, der hat es nicht anders verdient. Ich hatte mir ein World Heritage Pass gekauft. In diesem Pass waren die Hin- und Rückfahrt und ein paar Eintrittspreise inklusive. Die Fahrt dorthin hat zwei Stunden gedauert und Nikko selber ist eine recht kleine Stadt, die ich zu Fuß erkundet habe.

 
Durch den World Heritage Pass habe ich alles Wichtige gesehen. Das waren der Tosho-gu Schrein mit den Schnitzereien der drei weisen Affen, Futara-san-Schrein, Taiyuin-Mausoleum und den Rinno-ji-Tempel. Leider wurden aber gerade viele historische Gebäude restauriert und deswegen konnte ich keine schönen Fotos von diesen Gebäuden machen. Die hier eingestellten Fotos zeigen zum einen die drei weisen Affen und zum anderen ein Tor vom Tosho-gu Schrein. Es war ein netter Halbtagesausflug.

Gestern Abend habe ich mich noch mit Daniel, den ich im Workcamp kennen gelernt habe, zum Dinner getroffen. Wir waren in Roppongi unterwegs. Es gab leckere Sachen zum Essen. Ich war ganz mutig und habe mir Walzunge bestellt. Geschmacklich konnte man es essen, aber man konnte es nicht kauen. Es war wie eine Gummisohle und nach zwei Minuten kauen war es immer noch nicht zerkleinert. Danach haben wir noch ein bisschen Barhopping gemacht. Also immer nur ein Getränk in einer Bar zu sich nehmen und dann weiter. Somit habe ich einen lustigen und feuchtfröhlichen Abend verbracht.

Nun heißt es wieder für zwei Wochen "Auf Wiedersehen". Vor mir liegen zwei Wochen harter Arbeit, frühes Aufstehen und doch noch viel Spaß. Auch diesmal bin ich nicht zu erreichen. Ich werde kein Internet haben, mein Handy funktioniert sowieso nicht und die Post ist nicht schnell genug. Genauso hoffe ich, dass ihr mein Postfach nicht vollstopft und auch mein Handy nicht mit SMS bombardiert. Aber ich freue mich über jeden Kommentar. Wenn ich irgendwann keine Kommentare mehr bekomme, dann werde ich euch auch nicht mehr über meine Abenteuer berichten.

Wir hören uns in zwei Wochen. Bis dahin viel Spaß im langweiligen Leben. ;)

Fortsetzung folgt...

Samstag, 9. Oktober 2010

Die Tage dazwischen - Teil 1

Konnichiwa (Guten Tag) aus Tokio!

Nun sind schon wieder ein paar Tage vergangen, seit ich aus dem Camp zurück bin, und ich muss sagen, dass ich an den ersten zwei Abende das Camp vermisst habe. Hier in meinem Hotelzimmer ist es so ruhig und ich konnte eben mit keinem reden, doch das hat sich ja schnell wieder gelegt. Nun freue ich mich darüber, dass ich ausschlafen kann und dass ich ein wenig Zeit habe mir Japan noch genauer anzuschauen.

Somit kenne ich von Tokio schon fast alle Ecken und die letzten Sachen werde ich mir auch noch anschauen. Gleich am ersten Tag in Tokio bin ich in den Norden von Tokio gegangen und dort habe ich den Kanda-Myojin-Schrein, den Ameyoko-Markt, den Senso-ji-Tempel (in der Nähe von Asakusa) und das Tokio National Museum besichtigt. Ich bin natürlich zu allem gelaufen und nun habe ich die Bescherung. Wieder eine Blase am kleinen Zeh, aber egal. Ich laufe weiter. ^^

Am zweiten Tag bin ich dann mal in den Westen von Tokio gefahren. Dort war ich dann hauptsächlich im Shibuya-Bezirk und im Harajuku-Bezirk. Ich war mal wieder richtig shoppen, aber ich musste auch. Denn jetzt nach über einen Monat, in dem ich nur sieben T-Shirt habe und die ich immer abwechselnd getragen habe, brauchte ich nun mal wieder neue Sachen. Also gab es zwei T-Shirts und ein Longshirt. Generell habe ich jetzt in den letzten Tagen schon wieder viel eingekauft, aber Tokio verleitet einen auch dazu. Tokio ist einfach eine Einkaufsstadt. Überall gibt es Läden und ich bin nicht stark genug um zu widerstehen. ;)



Daher war es auch gut, dass ich gestern nach Kamakura gefahren bin. Der Weg dorthin ist einfach und auch relativ kurz. Eine Stunde entfernt mit der JR Bahn. Also eigentlich nur einen Katzensprung entfernt. In Kamakura selber gibt es sehr viele Tempel und Schreine, die man nicht alle an einem Tag schaffen kann. Deswegen habe ich mir nur zwei Tempel und einen Schrein angeschaut, doch ich habe nicht die Hauptattraktion von Kamakura vergessen. Die riesige Statur von einem sitzenden Buddha. Diese könnte ihr auf dem Bild sehen. Wie man sehen kann, sie ist groß, aber nicht riesig. Trotzdem hat es sich gelohnt sie zu besuchen.

Das spannendste Erlebnis an diesem Tag hatte ich bei meinem Mittagessen. Nach den zwei Tempel und den einem Schrein hatte ich Hunger bekommen und somit hatte ich mir als Vorspeise ein großes Ananasstück am Stiel gekauft. Als Gag hat sich die Verkäuferin einfallen lassen, dass sie mit jedem Kunden Schere-Stein-Papier spielt und wenn der Kunde gewinnt, bekommt dieser zwei Ananasstücken. Bis dahin hatte ich noch Glück. Ich war in Richtung Meer unterwegs und habe mir als Hauptgang leckeres preiswertes Sushi geholt. Dann als Nachtisch habe ich mir noch ein Eis im Supermarkt geholt. Dieser lag kurz vor dem Meer. Ich war genüsslich am Eis essen - an diesem Tag schien die Sonne ununterbrochen und es war sehr heiß - und schaute auf das Meer von der Promenade aus, als ich überfallen wurde! Attackiert von schräg oben. SO ein blöder Vogel stürzt sich hinterrücks auf mein Eis, das ich in der Hand hielt. Natürlich habe ich es sofort fallen gelassen. Damit war mein Eis futsch und was mir bleibt sind nur ein paar Kratzer als Andenken. Die Kratzer haben auch richtig geblutet. Das war eben nicht so eine blöde Möwe, die mich angegriffen hat. Nein, das war entweder eine blöder Falke oder so eine blöde Krähe. Auf jeden Fall war es ein Riesenviech und blöd natürlich! ;)
Ich trauere immer noch meinen Eis nach. *eine Schweigeminute einlegen*
Naja, ich habe trotzdem noch ein Foto von dem schönen Meer geschossen.

Ich hoffe, in den nächsten Tagen kann ich dieses "schmerzliche" Erlebnis vergessen. Euch wünsche ich noch ein schönes Wochenende und ich würde mich freuen, wenn wir voneinander hören würden.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Mein erstes Workcamp


Konbanwa aus Japan! (Guten Abend!)




Ich bin gestern aus der Wildnis wieder zurückgekommen und werde nun eine Woche in Tokio verbringen, bevor es wieder zurückgeht hinter die sieben Berge.

Mir geht es bestens und das Camp selber war auch sehr gut. Wir mussten fast jeden Tag früh aufstehen. Um Klartext zu reden ich musste mehrere Tage hintereinander um 4.30Uhr aufstehen. Also das war das Schlimmste an diesem Camp. Um 6 Uhr fing meist die Arbeit an. So mussten wir meistens sechs Stunden arbeiten, doch dann gab es schon Mittag und danach hatte wir Freizeit.

Unsere Arbeit bestand darin den lokalen Farmern bei ihrer Arbeit zu helfen. Also durfte ich Reis, Buchweizen und Bohnen per Hand ernten oder das Gras mit einem Trimmer zu schneiden. Ich habe mal ein Foto von mir mit dem "Trimmer" hereingestellt und ich glaube, man kann sehen, dass dieses Gerät ziemlich gefährlich ist. Die Arbeiten selber waren doch ganz schön anstrengend und alle haben den Rücken ziemlich beansprucht. Wir haben meistens in Dreier-Teams gearbeitet.

Wir waren insgesamt neun Workcamper. Fünf Leute einschließlich ich waren internationale Camper und vier waren japanische Camper. Auf den Foto könnt ihr alle sehen. Von links nach rechts sind das Blake, Steve, Ich, Monica, Ono-Chan, Elisa, Tsukky, Akkun und Daniel. Elisa war unsere Teamleiterin. Sie, Blake und Monica werde ich in meinem nächsten Camp wieder treffen. Darauf freue ich mich schon. Wir waren wohl eine ziemlich lustige Gruppe und somit hatte ich in meiner Freizeit mit ihnen viel Spaß.

Wir hatte drei freie Tage. Regulär eigentlich nur zwei, doch am dritten Tag sind wir nach Fukushima Stadt gefahren und haben dort mit ein paar wichtigen Leuten, so auch den Gouverneur von Fukushima Präfektur, geredet. Danach sind wir nur noch an einen See gefahren, der hier im Hintergrund auf unserem Gruppenfoto zu sehen ist, gefahren. Damit war es also auch ein freier Tag. An den anderen freien Tagen sind wir einmal in einem Naturschutzgebiet gewesen und sind dort ein wenig herumgewandert mit kundiger Führung und zum anderen haben wir uns das Dorf Ouchi-juku angeschaut. Das waren zwei wirklich schöne Orte.

Die Umgebung des Ortes wunderschön. Viele Reisfelder und andere Felder, viele Flüsse und wunderschöne grüne Berge. Vielleicht hat ja einer von euch den Anime-Film "Prinzessin Mononoke" gesehen. In diesem Film haben sie versucht die Landschaft zu kopieren. Also einfach nur traumhaft hier.

Natürlich hatten wir jeden Tag Kontakt zu den einheimischen Leuten. Daher kann ich nur sagen, dass sie sehr freundlich und fürsorglich waren. Wir wurden eigentlich jeden Tag von unseren "Arbeitgeber" umsorgt. Wir haben immer etwas zu essen und zu trinken bekommen. Des Weiteren hatten wir eine Feier mit den Farmern der Umgebung und einmal wurden wir von einem Farmer auch auf ein Abendessen bei ihm Zuhause eingeladen.

Hier habe ich dann auch ein spürbares Erdbeben miterlebt. Naja, es war halb so schlimm, aber ein wenig mulmig war mir schon zumute.

Nun kenne ich auch japanische Trinkspiele, die ich euch dann auch beibringen kann, wenn ich wieder zurück bin. Auch habe ich jetzt ein paar mehr Spezialitäten von Japan kennengelernt und ich kann sagen, dass mir fast alles geschmeckt hat.



Natürlich könnte ich stundenlang weiter so machen, doch ich möchte eure kostbare Zeit ja nicht ewig in Anspruch nehmen. Daher könnt ihr mich einfach ausfragen nach den Sachen, die euch interessieren. Ich freue mich darauf euch zu antworten.

Auch Kommentare sind erlaubt.



Fortsetzung folgt...

Montag, 20. September 2010

Angekommen in Tokio!

Konnichiwa!

Heute schreibe ich euch aus Tokio!
Und ich bin gleich begeistert. Gestern bin ich nach einem nervigen Morgen und einem dreistündigen Flug hier angekommen und bin sozusagen in einer anderen Welt gelandet. Nach China ist es hier nun mal wieder himmelisch ruhig. So habe ich heute auch gleich verschlafen. Naja, ich habe länger geschlafen als ich es mir vorgenommen habe.
Dann den restlichen Tag bin ich ein wenig durch Tokios Zentrum gelaufen und habe ein paar Besorgungen erledigt. Denn, liebe Leute, ab morgen bin ich nicht mehr zu erreichen. Bis zum 5.10. bin ich in diesem Workcamp und werde dort keinen Internetzugang haben. Auch werde ich nicht über Handy zu erreichen sein. Deutsche Handys funktionieren hier sowieso nicht.
Ihr dürft mir immer noch gerne eine Mail oder so schreiben, die ich dann höchstwahrscheinlich erst in zwei Wochen lesen werde. Nur bitte schickt mir jetzt keine großen Dateien, die würden eh nur mein Postfach vollstopfen.

Dann sage ich vorläufig "Auf Wiedersehen" und wir hören uns in zwei Wochen wieder! Dann gibt es auch wieder einen langen Bericht über das Camp und alles drumherum.

Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit euch allen!

Samstag, 18. September 2010

Ich war in Shanghai!


Hallo Leute!


Heute ist es soweit. Das ist nun mein letzter Eintrag aus China. Morgen früh fliege ich nach Tokio, doch das bedeutet nicht, dass ich nicht viel zu berichten habe. Auch werde ich heute mal ein kleines Fazit über China ziehen.

Dementsprechend fange ich mal an, was ich gestern so erlebt habe. Das war ja mein erster Tag in Shanghai und wenn man schon hier ist und gerade auch ein Großereignis stattfindet, dann sollte man da auch hingehen. Genau das habe ich gestern gemacht. Ich war auf der Expo mit meinen kleinen Freund!



Ein Großereignis schlechthin. Mit mir waren am diesen Tag 394.000 Besucher auf diesem riesigen Gelände und anscheinend wollten alle in den deutschen Pavillon. Ich habe nicht umsonst dieses Schild fotografiert und deswegen war ich dann auch nicht im deutschen Pavillon. Wenn man weiß, wie toll dieses Land ist und was dieses Land alles zu bieten hat, dann muss man ja nicht umbedingt in den Pavillon. Dafür war ich im deutschen Restaurant und nun steht es fest: Mein Magen braucht seine Wurst, sein Bier und seine Kartoffeln! ^^




Also ja, mein Magen ist wieder vollständig in Ordnung und ich bedanke mich für die "große" Anteilnahme an meinen Leid. ;)
Danach war ich noch im österreichen Pavillon und habe mir dort einen Kaiserschmarn genehmigt. Einfach köstlich!! Nach ca. einem Monat nur Nudelsuppe und Reisgerichte war das einfach fabelhaft!
Natürlich bin ich auch in ein paar Pavillons hineingegangen und mein Eindruck war sehr durchmischt. Also es gab gute, aber genauso gab es auch nicht so gute in meinen Augen. Ich habe so vieles gesehen, dass ich jetzt nicht alles aufschreiben kann. Ich habe schon Beschwerden bekommen, dass meine Einträge zu lang wären. Aber jede Frage an mich ist erlaubt.





 
Heute habe ich mir dann die Sehenswürdigkeiten von Shanghai angeschaut, zum Beispiel den Oriental Pearl Tower. Natürlich war ich auch am Bund (berühmte Promenade)  und habe von dort die Skyline mit dem Oriental Pearl Tower fotografiert. Auch war ich heute einkaufen. Ich hatte nämlich noch ziemlich viel Geld übrig und das wollte ich nun auf den Kopf gekloppen. So habe ich auch noch ein Paket verschickt und hoffe, dass es in Deutschland ankommen wird.



Das Fazit: China ist ein Land, in das man unbedingt mal reisen sollte, doch man muss sehr viel Geduld mitbringen. Einige Sachen werden einen vielleicht tierisch nerven, doch man sollte immer gelassen an die Sache herangehen. Auch braucht man keine Angst davor haben, dass man die Sprache so garnicht kann. Man kommt auch ohne Sprachkenntnisse sehr weit. Siehe mich.
Doch hat China eine lange Geschichte vorzuweisen, die man überall entdecken kann. Genauso ist die Landschaft einfach traumhaft.
Desweiteren sollte man nicht zu hohe Ansprüche an seine Hotels stellen insbesondere in Sachen Sauberkeit. Da fallen die meisten Hotels durch.
Ich empfehle dieses Land klar weiter und würde auch nochmal hierher reisen. In einem so großen Land wie China kann man an jeder Ecke etwas Neues entdecken.


Nächste Mal hört ihr also von mir aus Japan.

Fortsetzung folgt...

Mittwoch, 15. September 2010

Neues aus Hangzhou

 
Hallo ihr Arbeitswütigen!
Nun möchte ich euch über meine Tage in Hangzhou berichten und hier konnte man wieder sehr viel entdecken. Natürlich hatte ich wieder zu wenig Zeit mir wirklich alles anzuschauen, doch ich habe das Beste aus meiner Zeit gemacht.
Am Montag, meinem ersten Tag in Hangzhou, habe ich mir die Sehenswürdigkeiten an der Südseite vom Westsee angeschaut, doch auf dem Weg dorthin bin ich am Wushan Berg hängen geblieben. Denn dort konnte ich mir die Pagode des Stadtgottes anschauen und es hat sich auch gelohnt. Von der Spitze der Pagode hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt und den Westsee. Wie man erkennt, war das Wetter an diesem Tag nicht sehr gut. Den ganzen Tag über hingen Wolken über der Stadt und es war drückend heiß. Danach bin ich dann über einen kleinen Umweg endlich an der Südseite des Sees angekommen. Ich hatte mich ein klein wenig in dem Wald, den ihr auf dem zweiten Foto nur erahnen könnt, verirrt und bin auf der falschen Seite herausgekommen, doch zum Glück habe ich einen guten Orientierungssinn, mit dem ich schnell wieder den richtigen Weg gefunden habe. So habe ich mir noch die neuaufgebaute Leifeng-Pagode und den buddhistischen Jingci-Tempel an diesem Tag angeschaut.
Am Dienstag bin ich dann zur Nordseite des Westsees gelaufen und habe mir dort nun die interessanten Sachen angeschaut. So gibt es an der Nordseite einen grünbewachsenen Damm, über den ich gelaufen bin und damit zur größten Insel des Sees gelangt bin, doch ich konnte diesen kleinen Spaziergang nicht wirklich genießen. Am Abend davor muss ich etwas Falsches gegessen haben und daher plagten mich Bauchschmerzen und die Verdauung funktionierte auch nicht so richtig. Daher bin ich auch schnell wieder in mein Hotel zurückgefahren um mich ein wenig zu erholen, doch vorher habe ich noch ein Foto von meinen kleinen Gefährten am Westsee geschossen.
So musste und wollte ich heute noch einmal die Nordseite des Sees anschauen. Damit habe ich auch hier die wichtigsten Sachen gesehen, wie zum Beispiel das Mausoleum von General Yue Fei. Auch war ich auf dem Berg dahinter ein wenig wandern und habe mich wieder ein wenig verlaufen. Naja, sagen wir so, ich habe nicht das gesehen, was ich mir anschauen wollte, aber dafür habe ich andere schöne Sachen gesehen. Zu meiner Verteidigung muss ich aber schreiben, dass die Hinweisschilder nur auf chinesisch waren und ich das immer noch nicht verstehe. Dabei bin ich auf den Garten des Glücks gestoßen, von dem ich mir ein wenig Glück mitgenommen habe.
Auch heute ging es meinem Magen immer noch nicht perfekt. Somit habe ich meine Tagestour wieder schnell beendet, um mich erholen zu können. Ihr müsst euch aber keine großen Sorgen machen. Ich habe Medizin dabei, die mir schon helfen wird.
In meinem nächsten Bericht werde ich dann schreiben, wie es mir geht. Auch werde ich über meine neuen Erlebnisse, die mir in einer neuen Stadt widerfahren, berichten. Shanghai, ich kommeee!

Sonntag, 12. September 2010

Kaifeng und eine weitere Zugfahrt

 
Hallo ihr Fleißigen!

Heute gibt es mal wieder etwas Neues von mir. Als erstes möchte ich euch Jason und seine Fahrradrikscha nicht vorenthalten und so reiche ich euch ein Bild von ihm nach. In den zwei Tagen, als ich noch in Kaifeng war, habe ich ihn immer frühmorgens vor meinem Hotel nochmal getroffen. Ich hatte das gleiche Gefühl wie ihr jetzt vielleicht, man könnte meinen, er hat auf mich gewartet/hat mir aufgelauert. Doch nach einem kurzen Gespräch und einem freundlichen „nein, danke“ haben sich unsere Wege wieder getrennt. So habe ich die Stadt Kaifeng nochmal zu Fuß erkundet, doch eigentlich kann man sagen, dass ich die zwei Tage gefaulenzt habe. Aber das sei mir auch mal gegönnt. Auch hat mir mein Hotel einen sehr guten Hinweis gegeben. Denn es ist immer besser nochmal zu erwähnen, dass man Strom nicht direkt aus der Steckdose trinken sollte. ^^

Die letzte Nacht habe ich mal wieder im Zuge verbracht. Diesmal hatte ich ja auch einen Schlafplatz, den mir Jason organisiert hatte, doch davor musste ich eine Stunde auf einem harten Sitz verbringen. Das ist ja soweit nicht schlimm, aber nach dieser Stunde kam meine wohl größte Kraftanstrengung, die ich bisher auf meiner Reise vollführt habe. Denn ich musste von dem 15. Wagon in den 5. Wagon wechseln und über die Hälfte der dazwischenliegenden Wagons waren überfüllte Hartsitzwagons. Ich kann euch versichern, dass war anstrengend insbesondere auch dadurch, dass ich meinen Rucksack vor mich her tragen musste (Seine 11kg waren dabei nicht besonders hilfreich.) und zusätzlich musste ich meine Umhängetasche und meinen Proviant für die Zugfahrt mitschleppen. Danach wirkte auch meine harte Liege wie das Paradies auf Erden. Damit war dann aber auch die restliche Zugfahrt nach Hangzhou sehr angenehm.

Das nächste Mal gibt es dann mehr über Hangzhou und meine Erlebnisse hier und bis dahin wünsche euch viel Spaß in der fernen Heimat!